Teppich - Boden

Wesentlicher Einfluss auf die Eigenschaften eines textilen Bodenbelags haben die eingesetzten Fasern, deren individuelle Produktionsparameter sowie deren Verarbeitung. Allgemein gelten textile Bodenbeläge als fußwarm und weisen raumakustische Vorteile bezüglich Trittschall und Schalldämmung auf. Diese Eigenschaften sind allgemein anerkannt.

 

Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Bodenbelags ist seine Strapazierfähigkeit. Ob sich ein Textilbelag für ein Kaufhaus oder nur für das Schlafzimmer eignet, darüber gibt die Beanspruchungsklasse Auskunft. Dazu wird das Verschleißverhalten und die Aussehensveränderung geprüft. Je weniger Fasern abgescheuert werden und je geringer die Aussehensveränderung ermittelt wurde, desto stärker kann die Ware beansprucht werden. Eine niedrige Einstufung bedeutet also eine höhere Strapazierfähigkeit.

 

Aufschluss darüber, wie sich textile Bodenbeläge bei der Beanspruchung von Stuhlrollen, auf Treppen und Fußbodenheizungen sowie hinsichtlich der Antistatik und der Schnittkantenfestigkeit verhalten, geben die Zusatzeignungen.

 

Teppichböden werden auch als Auslegware bezeichnet. Es gibt drei grundsätzliche Arten von Teppichböden: getuftete Teppiche, Webteppiche und textile Bodenbeläge ohne Pol. Getuftete Teppiche bestehen aus Nutzschicht und Trägerschicht. Die Nutzschicht wird auch Pol genannt. 

 

Folgende Teppichgarne werden eingesetzt:

 

Naturfasern

  • Wolle
  • Seide
  • Hanf
  • Sisal/Jute

Kunstfasern/Synthetische Fasern

  • Polyacryl
  • Polyester
  • Polypropylen
  • Viskose
  • Polyacryl