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Natursteinfassaden als Fundament einer nachhaltigen Ära

Nachhaltige Fassaden aus Naturstein

 

Nachhaltiges und ökologisches Bauen entspricht dem aktuellen Zeitgeist. Auch die Schweizer Bauwirtschaft spürt diesen Trend immer deutlicher. Für Architekten und Planer, die Fassaden ressourcenschonend und energieeffizient konzipieren und realisieren möchten, gehört der ökologische und ästhetische Baustoff Naturstein deshalb schon längst zu den Favoriten.

 

Der immer deutlicher zutage tretende Klimawandels hat die Schweizerische Architekturlandschaft innert weniger Jahre stark verändert. Immer mehr Architekten und Fassadenplaner entscheiden sich heute für nachhaltige Baustoffe wie Naturstein und Holz. Was man eigentlich schon lange wusste, wird jetzt in der baulichen Umsetzung immer deutlicher: Bei der Realisation von Fassaden beispielsweise bietet der Baustoff Naturstein gegenüber anderen Baumaterialien viele handfeste Vorteile.

 

Natursteinfassaden – nachhaltige Balance zwischen Baukultur und Natur

 

Ein Hauptgrund ist die Überlegenheit des Baustoffs punkto Energieeffizienz. Sowohl beim Abbau des Rohstoffs Naturstein wie auch bei der Herstellung der Fassadenelemente werden nur geringe Mengen an Energie benötigt. Die Ökobilanz einer Natursteinfassade ist zudem wesentlich besser als etwa bei einer Ganzglasfassade, für die über den gesamten Lebenszyklus mehr als das Dreifache an Primärenergie aufgewendet werden muss. Glasfassaden belasten zudem die Umwelt durch Schadstoffe, welche bei einer Natursteinfassade nicht vorkommen. Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Natursteinfassade ist die Thermik energetisch so optimal, dass das Gebäude im Sommer durch die Ausnutzung der entstehenden Temperaturunterschiede gekühlt wird. Wie eine schützende Haut sorgt eine nachhaltige Steinfassade so auf lange Sicht für die Regulierung des Energiehaushalts im Gebäudeinnern. Im Gegensatz zu Fassaden aus Glas, Stahl, Aluminium, Faserzement oder Keramik verfügt eine Natursteinfassade damit genau über jene Faktoren, die nachhaltiges Planen und Bauen in Zeiten des zunehmend akzentuierten Klimawandels ermöglichen.

 

Ästhetische Monumente für die Ewigkeit

 

Architekten und Planer wählen aber Naturstein nicht nur aus ökologischen Gründen, um ein Fassadenprojekt zu realisieren. Bei der Planung von Fassaden aus Naturstein haben sie den Vorteil, dass sie auf eine fast unbegrenzte Auswahl an Gesteinen zurückgreifen können. Egal, ob die ökologisch hergestellten Fassadenelemente aus Granit, Gneis, Sandstein, Schiefer oder Kalkstein gefertigt sind. Sie besitzen immer eine einzigartige Ausstrahlung, da sich jeder Stein hinsichtlich Farbe, Maserung und Struktur unterscheidet. Dabei lohnt sich eine Beratung durch den Profi in jedem Fall – so eignen sich beispielsweise bei Schiefer und Kalkstein nur spezielle Steinsorten für den Einsatz bei Fassaden. Dank handwerklicher Feinarbeit sowie durch den Einsatz von CNS-Frästechnologie können Natursteinfassaden darüber hinaus zu ästhetisch hochwertigen Kunstwerken verfeinert werden, die über Jahrzehnte hinweg die Identität eines Bauwerks massgeblich prägen.

 

Gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit mehr und mehr zum Leitprinzip in der Architektur erhoben wird, macht es Sinn, sich jene Baustoffe zunutze zu machen, welche nicht nur bautechnisch perfekt geeignet sind, sondern auch den Weg in eine Zukunft weisen, in der die Balance zwischen Baukultur und Natur zum neuen und nachhaltigen Standard wird.

 

 

Quelle: Pro Naturstein